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Beantragung einer Therapie

Wenn Sie an einer Psychotherapie bei uns interessiert sind, vereinbaren Sie doch am besten telefonisch einen Termin zum Vorgespräch mit einem von uns beiden bzw. Frau Wüstefeldt (im AOK Facharztprogramm).

Bettina Freitag: Telefon 0781-93 60 39 62

Roland Freitag: Telefon 0781-948 99 99

Montag und Donnerstag 11-12 Uhr sowie 14-15 Uhr telefonische Sprechzeit

Mittwoch 10-12 Uhr Sprechstunde (vorherige telefonische Anmeldung erbeten)

Unsere Arbeitszeit verbringen wir in der tatsächlichen Therapiestunde mit unseren Patienten, weswegen wir eigentlich immer in einer aktuellen Behandlung und nicht am Telefon sind, sondern unseren Anrufbeantworter eingeschaltet lassen.

Für Therapieplatzanfragen und Neuanmeldungen haben wir o.g. feste Sprechzeiten eingerichtet, von denen wir Sie bitten, Gebrauch zu machen, da außerhalb der hier angegebenen Sprechzeiten weder Anrufe beantwortet werden, noch Rückrufe erfolgen können, es sei denn, sie sind bereits in einer laufenden Behandlung bei uns.

Mails, SMS oder WhatsApp’s können grundsätzlich nicht beantwortet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis dafür.

Wir hören uns in einem Vorgespräch Ihr Anliegen an und entscheiden dann mit Ihnen gemeinsam, ob wir geeignet sind als Ihr „Prozessbegleiter“. In der probatorischen Sitzung werden Erwartungen an die Therapie, Therapieziele, aktuelle Lebensituationen und der biographische Hintergrund erhoben. Dabei sollten beide, sowohl Klient/-in als auch Therapeut/in ein „gutes Gefühl“ für eine konstruktive Zusammenarbeit haben, weil die therapeutische Beziehung erwiesenermaßen sehr bedeutsam für den erfolgreichen Verlauf einer Psychotherapie ist. Erst danach wird bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung ein Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse oder Privatkrankenversicherung gestellt. Bei dieser Beantragung muss zusätzlich ein Konsiliarbericht bei einem Arzt (Hausarzt oder Facharzt) eingeholt werden, damit ausgeschlossen werden kann, dass Ihre Beschwerden körperlich bedingt sind.
Ein zu stellender Kurzzeittherapieantrag bei einer gesetzlichen Krankenkasse (außer im Selektivvertrag bei AOK, DAK, TK) umfasst zunächst 12 Therapiesitzungen und kann übergangslos um erneut 12 Sitzungen aufgestockt werden. Bei entsprechender Indikation erfolgt die Umstellung über einen Langzeittherapieantrag im Gutachtenverfahren und kann damit auf bis zu 60 Therapiesitzungen à 50 Minuten verlängert werden. Bei Selektivverträgen gibt es diese Möglichkeiten ohne Antragspflicht und Gutachtenverfahren, bei privat versicherten Personen entscheidet die jeweils gültige Police, die Sie vereinbart haben mit Ihrer Krankenversicherung.

Es ist sinnvoll, wenn Sie sich vor unserem ersten Termin zum Kennenlernen einige Gedanken machen, die Sie, wenn Sie mögen, auch gleich stichwortartig festhalten können. Zur Vorbereitung auf unser Vorgespräch sind einige Fragen hilfreich:

• Was war der Auslöser für Ihre derzeitigen Symptome? Was sehen Sie im Hintergrund? Welche Medikamente nehmen Sie? Welche Veränderungsversuche/Behandlungen liegen hinter Ihnen? Was sollte Ihnen eine Therapie bringen? Warum wünschen sie diese gerade jetzt?
• Bezüglich welcher Fragen und Themen benötigen Sie Unterstützung, um weiter voran zu kommen? Was haben Sie schon geschafft? Was trägt zu einer Verbesserung/Verschlechterung bei?
• Welche Form der Unterstützung wünschen Sie sich? Was ist anders im Leben, wenn Sie sich verändern, die Probleme verschwunden sind? Was wird dann (wieder) möglich und besser für Sie? Welche „Kosten“ und Nachteile könnte dies andererseits aber auch mit sich bringen?

Je klarer Ihre Zielvorstellungen sind, desto einfacher und schneller können Sie ans Ziel kommen. Wir helfen Ihnen aber auch, die jeweiligen Antworten auf o.g. Fragen zu finden.